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Lebensmittel­recycling

Lebensmittel wegzuwerfen sollte natürlich nach Möglichkeit vermieden werden, lässt sich aber − realistisch betrachtet − nicht völlig verhindern. Es gibt viele Gründe, warum Lebensmittel zu Abfall werden: Das kann ein über­schrittenes Haltbarkeits­datum sein oder auch Produktions­fehler. Solche Lebens­mittel­abfälle landen aber nicht einfach auf dem Müll, sondern werden, wie andere Bio­abfälle auch, getrennt gesammelt und recycelt. In Biogas- und Kompos­tierungs­anlagen werden daraus wieder Energie und Dünge­mittel − der Kreis­lauf wird geschlossen. 

Das Problem: Lebens­mittel­abfälle sind meist verpackt. Aus diesen Ver­packungen entsteht Mikro­plastik, welches anschließend in unsere Umwelt gelangt.

Speziell für das Lebensmittelrecycling hat deshalb die Bundes­güte­gemein­schaft Kompost e.V. ihr bewährtes System der Güte­sicher­ung um das RAL-Güte­zeichen für auf­bereitete Lebensmittel­abfälle erweitert.

Problemstoff Mikroplastik

Vor dem Recycling muss deshalb entpackt werden. Was so einfach klingt, erfordert kom­plexe technische An­lagen, die in vielen auf­einander­folgenden Stufen aufreißen, zerkleinern, sieben, trennen und ab­scheiden. Trotz des enormen Auf­wands verbleiben häufig Verpackungs­reste in den auf­bereiteten Lebens­mittel­abfällen und landen dann letztlich im Kom­post oder Dünger, z. B. als Mikro­plastik auf unseren Äckern und Beeten.

Die Neue Gütesicherung

Bei Düngern und Kom­posten aus Bio­abfällen gibt es strenge Grenz­werte für Fremd- und Schad­stoffe und Kom­­pos­t­ie­rungs­an­la­gen müssen regel­mäßig ihre Produkte unter­suchen lassen. Die Bun­des­­gü­te­­ge­mein­­schaft Kompost e. V. hat dafür ein System der Güte­sicher­ung etabliert. Dieses System wurde jetzt er­weitert. Seit Anfang 2020 können Be­treiber von Auf­be­rei­tungs­an­la­gen für Lebens­mittel­abfälle ihre Produkte der neuen „Güte­sicherung Lebens­mittel­recycling“ unter­stellen. So wird bereits vor der Kom­postierung gewähr­leistet, dass der Fremd- und Schad­stoff­anteil schon in den Aus­gangs­stoffen die Grenz­werte nicht über­schreitet und damit auch das End­produkt die Qualitäts­anforder­ungen erfüllt.

Lebensmittelrecycling

Die Gütesicherung Lebensmittelrecycling ist der RAL-Gütesicherung Dünger/Ausgangstoffe (RAL-GZ 252/1) zugeordnet und − bisher − freiwillig.

Sie bietet jedoch viele Vorteile:

•    Qualitätssicherung der Ausgangsstoffe für die Kompostierung
•    bessere Kontrolle über die Qualität des Endprodukts
•    schafft Vertrauen am Markt
•    gewährleistet Rechtssicherheit

Hochwertige Analysen durch PLANCO- TEC

LEBENSMITTELRECYCLING


Die Bioabfallverordnung bietet den rechtlichen Rahmen für die ordnungsgemäße Untersuchung, Behandlung und Verwertung von Bioabfällen und Gemischen. Ändern und verschärfen sich die Vorgaben, müssen Erzeuger adäquat darauf reagieren.

 

Analyse auf dem kurzen Weg

Unser zentraler Standort in der Mitte von Deutschland versetzt uns in die Lage, etwa bei Probenahmen, schnell vor Ort zu sein. 

PLANCO-TEC ist eines der führenden Prüflabore für die Probenahme und Analytik im Rahmen der RAL-Gütesicherung für Komposte und Gärprodukte der Bundesgütegemeinschaft Kompost e. V. (BGK). Schon heute werden bundesweit rund ein Drittel aller gütegesicherten Kompostierungs- und Biogasanlagen von PLANCO-TEC betreut.

PLANCO-TEC: exakte Analytik, umfangreiche Beratung

Als akkreditiertes Prüflabor hat sich PLANCO-TEC auf die Bestimmung des Fremd- und Schad­stoff­anteils spezia­lisiert und untersucht im Labor in Neu-Eichen­berg pro Jahr rund 3.600 Kompost­proben. Ab sofort  bietet PLANCO-TEC auch die Unter­suchung auf­bereiteter Lebens­mittel­abfälle und vieler weiterer Aus­gangs­stoffe, die am Beginn Ihrer Prozess­kette stehen, an. Geübtes Fach­personal, aus­gefeilte Metho­dik und moderne Aus­stattung gewähr­leisten exakte Unter­suchungs­ergebnisse. Über die Fremd- und Schad­stoff­analytik hinaus bietet PLANCO-TEC auch umfang­reiche Beratungs­leistungen an, um sowohl die Qualität der Aus­gangs­stoffe als auch den Kompost­ierungs­prozess selbst zu ver­bessern.

Unser Ziel: Gemein­sam die Weiter­verbreitung von Mikro­plastik und anderen Schad­stoffen unter­binden!

Sprechen Sie uns an!

Unsere Labor­leiterin Eileen Schütze steht Ihnen unter der Telefon­nummer 05542 9351-83 gern für alle Ihre Fragen zur Verfügung. Oder schicken Sie eine E-Mail an .